Aktualisiert am
05.11.2018

Da Rauberpfaff

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Unsere Entscheidung für das Herbststück 2004 fiel auf das Stück „Da Rauberpfaff“ von Peter Landstorfer. Nun benötigten wir nur noch die Requisiten, denn das Stück spielte in einer Sakristei, aber auch dies war kein Problem. Herr Ludwig Schaffernicht vom Wilhelm-Köhler Verlag, der gleichzeitig ein Spieler von Peter Landstorfer Theatergruppe ist, lieh uns nicht nur den Beichtstuhl und alle kirchlichen Requisiten, sondern auch die Pfarrerskutte und Polizeiuniform.

Schon während den Proben wurde klar, dass das Stück optimal besetzt war. Jeder kniete sich in seine Rolle hinein und gab sein Bestes, was unser bewährtes Regieteam Heidi Ostermaier und Robert Hamberger sehr erfreute. Christian Fey war als Räuberhauptmann laut und dominant und als Pfarrer einfach einmalig. Zu seiner Bande gehörte die Rauberhur Res, von Sonja Bahner überzeugend gespielt, wie auch Werner Strama als Rauber Jackl, der wohl als lustigster Rauber in die Geschichte eingeht.

Die einzelnen Charakteren der Gemeindemitglieder von Keitersberg wurden von allen Spielern super herausgespielt und auf die Bühne gebracht. Angefangen von Klaus Wallner in der Rolle des Bürgermeisters und Charly Neumeier als Bräu.Der Susanne Colella als begottische Siachlerin war nur wichtig, dass der neue Pfarrer schön ist und die Kupplingerin, Gisela Wallner, bekundete lautstark, dass ihre Tochter Annamirl im heiratsfähigen Alter sei. Doch Annamirl, Gaby Kapfhammer in ihrer ersten Rolle bei Lampenfieber, wollte den schiachen Sohn vom Bräu nicht heiraten, „der ist ja so schiach und so bläd, warum moanans das der in dem Stückl net mitspuin derf“. Heidi Ostermaier als Wuislerin handelte mit dem neuen Pfarrer gleich ein Messweinabkommen aus und der Gendarmerievorsteher, Hermann Forster, wollte der Gemeinde weiß machen, dass er dem Raubhauser Gust das Genick gebrochen hat. Nur einen konnte die Rauberbande nicht täuschen, Robert Hamberger als Mesner, der mit seiner facettenreichen Gesichtsmimik das Spiel von Anfang an durchschaute.

Ohne eine fleißige Hintermannschaft kann man keinen Vorhang aufmachen.

Susi Pilz übernahm gewissenhaft ihre Aufgaben als Souffleuse und Inspizienz. Kurt Bahner weihte Wolfgang Becker in die Geheimnisse der Technik ein und es klappte alles wie am Schnürchen.

Bleibt noch zu erwähnen, dass unser Publikum begeistert war von unserem Theaterstück „Da Rauberpfaff“. Es belohnte uns mit viel Applaus und mit Worten wie „Ihr seid einfach super und ihr werdet immer besser“.

Dies hören wir doch immer wieder gerne.

v.l.: Kurt Bahner, Heidi Ostermaier, Gisela Wallner, Hermann Forster, Gaby Kapfhammer, Chris Fey, Sonja Bahner, Werner Strama, Robert Hamberger, Susanne Colella, Wolfgang Becker, Klaus Wallner, Susi Pilz, Charly Neumeier