Aktualisiert am
14.06.2018

Die verhexte Hex

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Die Ansage wurde diesmal im Duett von Maria Rinderer und Susanne Domschke gesungen und Susanne Domschke spielte zum ersten Mal mit der Gitarre dazu. Den Text der Ansage haben beide selber geschrieben und ihre Reime brachten nicht nur unser Publikum zum Lachen.

In einer Hexenküche lebt die Buckl-Walli, die von Sonja Bahner gespielt wurde, sie wird von den meisten Dorfbewohnern als Hexe gefürchtet. Lorenz, gespielt von Herbert Froschauer, der Sohn des Bürgermeisters Bichlbauer, hat sich in die Ziehtochter Burgl, gespielt von Maria Rinderer, des armen Kartoffelbauern Kilian, gespielt von Ralph Koschier, heimlich verliebt. Nicht nur sie suchen bei der Buckl-Walli Hilfe auch der Kartoffelbauer bittet um größere Kartoffeln. Die Bürgermeisterfrau, gespielt von Susanne Domschke, ist absolut gegen die Liebschaft, holt sich aber heimlich bei der Walli Rat, da er Sohn Lorenz immer noch mit seinem Kuschelbären ins Bett geht. Der Dorfpfarrer, gespielt von Charly Neumeier und der Bürgermeister, diese Rolle übernahm Wolfgang Becker, haben gemeinsam einen Plan, um die Hexe aus dem Wald zu vertreiben, denn der Ort soll zu einem Wallfahrtsort gemacht werden. Doch dazu fehlt ihnen das dazugehörige Wunder. Walli lässt sich einen raffinierten Plan einfallen, bei dem ihr die Burgl die Heiligenerscheinung macht und Lorenz sorgt für unheimliche Geräusche. Als Zeugen werden die Dorfratschen Moserin, von Evi Janker gespielt, und die Kauerin, gespielt von Kerstin Christensen, um Mitternacht zur bitteren Quelle gelockt. Besonders sei hier zu erwähnen die Besenszene, denn Evi Janker und Kerstin Christensen setzten sich, sehr zum Vergnügen unseres Publikums, auf den Hexenbesen und wollten fliegen lernen. Oder wie die Buckl-Walli mit einer Beißzange die Zehennägel von der Burgl schneidet oder als der Dorfpfarrer nicht weiß für was das Männerkraut gut ist und der Bürgermeister und die Buckl-Walli ihm das mit Worten wie „wenn der beste Freund streikt“ oder „der kleine Bruder nicht mehr mag“ zu erklären versuchten.

Die Regiearbeit übernahm zum ersten Mal Franziska Fischer und mit viel Gespür und tollen Ideen formte sie jede einzelne Rolle und alle Spieler fühlten sich sehr wohl und wurden so zu Höchstleistungen angespornt.

Mit der Technik war diesmal Kurt Bahner in seinem Element, er durfte die Nebelmaschine wieder zum Einsatz bringen und er ließ es Donnern und Blitzen wenn die Buckl-Walli auf der Bühne erscheint oder sie den Lorenz in einen Frosch verwandeln will. Durch seine guten Effekte wirkte alles unheimlich und verzaubert.