Aktualisiert am
05.11.2018

Müllers Mühle

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Müllers Mühle

Komödie von Christian Lange

Im Oktober 2010 verwandelte sich unsere Bühne von einer heruntergekommenen Mühle mit Ratten, Spinnweben und jede Menge Schmutz in ein zauberhaftes kleines Restaurant oder auch in einen Gasthof, den ein Kriminalautor namens Müller, gespielt von Klaus Wallner, zusammen mit seiner Tochter Sabine, gespielt von Maria Rinderer, betreiben wollte. Hauptverantwortlich für diese tolle Verwandlung der Bühne vom 1. bis zum 3. Akt war Susanne Domschke.

Im ersten Akt wird diese „alte Klitsche“ vom Immobilienmakler Wilfried Hauser, gespielt von Ralph Koschier, an Vater und Tochter Müller verkauft. Doch schon bald stellt sich heraus, dass der ganze Handel einen Haken hat, bzw. ein Nebenhaus, das bewohnt wird von einer alten Magd namens Anna, gespielt von Sonja Bahner. Anna besitzt ein lebenslanges Wohnrecht auf dem Mühlengrund, doch lange wird ihr Leben wohl nicht mehr dauern, was diverse Hustenattacken direkt in Müllers Gesicht beweisen. Weil es Anna so schlecht geht, bekommt sie auch gleich Besuch von der ansässigen Landärztin Johanna Johannes, gespielt von Christine Sperber, die sich liebevoll um sie kümmert. Auch Müller ist von der Landärztin angetan und vergisst fürs Erste die lästige alte Magd und die aufdringlich - lustige Begrüßung durch den Bürgermeister Gustav Hintermoser, gespielt von Herbert Froschauer, und seiner Frau Berta, gespielt von Kerstin Christensen, und genießt mit Frau Doktor Johannes einen Kaffee.

Im zweiten Akt schreibt der Autor, beflügelt von der Landluft, an seinem Krimi, wird aber jäh vom septischen Durchfall und Geplapper der alten Magd Anna gestört. Besonders lustig und unterhaltsam für das Publikum wird die Grammophonszene, wo Anna den „Kriminalschreiberling“ mit Preußens Gloria beschallt und demselben nicht nur die Stalltür zweimal auf den Kopf knallt. Sabine Müller geht inzwischen einkaufen und muss der alten Anna sämtliche Utensilien mitbringen. An den für Sabines Vater mitgebrachten Weinbrandbohnen verschluckt sich die alte Magd. Die Hintermosers, Sabine und Dr. Johannes kommen hinzu und retten durch eine erzwungene, vom Müller ausgeführte Mund-zu-Mund-Bearbeitung deren Leben. Während der arme Heinz Müller von Frau Dr. Johannes eine Tetanus-Spritze erhält, löschen die Hintermosers zusammen mit Herrn Hauser den Roman auf Müllers Laptop.

Der dritte Akt beginnt kurz vor der Eröffnung des Restaurants. Die Mühle ist saniert, der Biergarten hergerichtet, Annas Nebengebäude hat eine Dusche erhalten und Herr Müller ist fertig mit seinem Roman – und den Nerven. Ausgerechnet am Eröffnungstag möchte nun Anna baden, nicht nur duschen, und bringt den ohnehin schon sehr gereizten Müller nun völlig auf die Palme. Als nun noch die Hintermosers und Frau Dr. Johannes hinzu- kommen, eskaliert die Situation völlig: es kommen keine Hilfskräfte, die Küche wird mit Bier überflutet, eine Ratte entdeckt und Müllers Laptop völlig zerstört. Die hilflosen Müllers verkaufen notgedrungen die Mühle unter Wert und verlassen das Grundstück. Dann erst eröffnet sich dem völlig überraschten Publikum die Farce, die sich da abgespielt hat: Anna, die Hintermosers, der Immobilienmakler und Frau Dr. Johannes stecken unter einer Decke, sind alle miteinander verwandt und verschwägert und haben die Müllers reingelegt. Ihr nächstes Objekt wird das nahe gelegene Forsthaus...

Mit Gisela Wallner hatten wir eine tolle Souffleuse. Maria Rinderer kümmerte sich um die Maske. Die An- und Absage wurde in das Stück integriert und von Ralph Koschier, gemacht. Die Regiearbeit teilten sich Sonja Bahner und Susanne Domschke, sie haben die Spieler mit vielen Ideen und Anregungen zu Höchstleistungen angespornt. Sonja Bahner übernahm auch noch die Inspizienz und die Kostüme. Kurt Bahner bekam Unterstützung bei der Technik, zusammen mit Stefan Rinderer durfte er das Publikum mit Klospülung und Marschmusik unterhalten. Sehr viel Spaß hatten wir alle bei den lustigen Proben und den acht erfolgreichen Aufführungen.

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Mitwirkende

Herbert Froschauer, Kerstin Christensen, Klaus Wallner,
Maria Rinderer, Christine Sperber, Ralph Koschier,
Sonja Bahner

Souffleuse: Gisela Wallner
Regie: Sonja Bahner und Susanne Domschke

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